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Haarausfall bei Mann und Frau

Unterschiedliche Glatzentypen, Kennzeichen und Behandlung

Haarausfall und Glatzenbildung stellen sich nicht nur in unterschiedlicher Ausprägung dar, sondern auch ihre Arten sind verschieden: Das Spektrum reicht von den klassischen Geheimratsecken sowie der Tonsurglatze bis hin zu selektiven kahlen Stellen am Kopf. Aber auch lichte Augenbrauen und Lücken im Haarbild des Bartes können für Betroffene belastend sein.

Haarausfallarten bei Männern

  • Erblich bedingt: Es besteht eine anlagebedingte Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Geschlechtshormonen, die dazu führt, dass die betroffene Wurzel nur feines (beinahe unsichtbares) kurzes, flaumiges Haar produziert oder Haarausfall auftritt. In den meisten Fällen stellt die Haartransplantation eine wirksame Gegenmaßnahme dar.
  • Narbend: Entsteht meist durch Verbrennungen, Verätzungen oder Hauterkrankungen. Dabei werden die Haarwurzeln unwiederbringlich geschädigt oder zerstört. Nur die Haartransplantation ermöglicht erneuten Haarwuchs in diesen Bereichen.
  • Kreisrund: Zu Beginn münzgroße kahle Stellen erreichen nach 2 - 3 Monaten ihre endgültige Größe von 3 - 4 cm Durch-messer. Tritt am Kopf, häufig auch beim Bart auf. Wahrscheinliche Ursache dafür ist eine Autoimmunerkrankung. Sollten nach der Heilung kahle Stellen zurück bleiben, können diese mit einer Haartransplantation wieder verdichtet werden.
  • Diffus: Die Haare lichten sich am Oberkopf und verlieren an bestimmten Stellen an Volumen, weshalb diffuser Haarausfall oft erst spät bemerkt wird. Mögliche Ursachen: Stoffwechselstörungen, schwere Erkrankungen, Mangelerscheinungen, Medikamente Strahlenbehandlung oder psychischer Stress. Oftmals können Haarausfall sowie Folgen gestoppt werden, sobald die Ursache erkennbar ist und anschließend beseitigt wird.

Haarausfallarten bei Frauen

  • Erblich bedingt: Der veranlagte Haarausfall kommt bei Frauen wesentlich seltener vor, als bei Männern. Der Auslöser ist aber derselbe: das Sexualhormon Testosteron. Dieses männliche Androgen gelangt durch den Blutkreislauf zu den Haarwurzeln, wo es sich anlagert und in das für Haarausfall entscheidende Dihydrotestosteron verwandelt. Die ersten Anzeichen von androgenetischer Alopezie zeigen sich bei Frauen in der Regel erst in höherem Alter, zumeist nach den Wechseljahren. Die Eigenhaarverpflanzung stellt in den meisten Fällen eine wirksame Problemlösung dar.
  • Diffus: Diese ist die bei Frauen am häufigsten auftrendte Form von Haarausfall. Die Ursachen sind dabei meist medizinischer Natur (Schwangerschaft, Wechseljahre) oder medikamentös bedingt. Im Unterschied zur genetisch bedingten Form ist der diffuse Haarausfall in den meisten Fällen umkehrbar, wenn es gelingt, die Ursache abzustellen. In besonders kahl gewordenen Bereichen kann mit einer Haartransplantation eine Verdichtung vorgenommen werden.
  • Lokaler Haarausfall: Wird in zwei Arten unterteilt: nichtvernarbend (Auslöser ist eine Autoimmunerkrankung) und vernarbend (ausgelöst durch Verletzungen, Verbrennungen, Medikamente etc.). Wurde die Ursache erkannt und abgestellt, bleiben kahle Stellen vom Haarausfall. In Folge können diese kahlen Stellen mit einer Eigenhaarverpflanzung in der Regel wirksam behandelt werden.

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